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21H1010029 Die Wahrheit ist meist wenig spektakulär - Verschwörungstheorien im 21. Jahrhundert

Eine Verschwörungstheorie ist der Versuch, ein Ereignis, einen Zustand oder eine Entwicklung, die einen großen Personenkreis betrifft, durch eine Verschwörung zu erklären. Man vermutet dabei ein konspiratives Wirken von einzelnen Personen, Personengruppen oder zumeist auch Regierungen. Dabei verfolgt man in der Regel einen undurchsichtigen, aber für alle "Mitwisser" klaren Plan, Machtpositionen auszubauen. Das Wirken von Geheimbünden, die Landung von Außerirdischen, das Attentat auf John F. Kennedy, Chem-Trails, das Leugnen der Krankheit Aids, das Nachstellen der Mondlandung und 9/11 sind nur einige dieser Theorien. Im Moment beobachtet man einen zunehmenden Glauben an diese und auch andere Verschwörungstheorien.
Es gibt aber auch durchaus ernstzunehmende Verschwörungen, die den Lauf der Weltgeschichte nachhaltig beeinflusst haben, so etwa das Attentat auf Julius Caesar. Und hinter einigen Verschwörungstheorien stecken ideologische Beweggründe, wie etwa die Behauptungen einer jüdischen Weltverschwörung. Eine Verschwörungstheorie, deren Anhänger*innen ganz Europa in einen furchtbaren Genozid stürzten.
Der Historiker Sven Bogenschneider beleuchtet die populärsten Verschwörungstheorien und Geschichtsirrtümer und geht der Frage nach, was die Menschen immer wieder an diesen Theorien fasziniert, welche Ursprünge sie haben und warum auf diesem Feld wenig erfolgreich mit Argumenten gearbeitet werden kann.

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