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24F1020001 "Die Politiker machen sowieso nur, was sie wollen" - Wahlverweigerung als politische Haltung

Alle Jahre wieder kommt der Wählerschreck - zumindest in den unausgesprochenen Gedanken mancher Volksvertreter. Dabei ist es seit vielen Jahren nicht etwa allein die konkrete Wahlentscheidung der Bürgerinnen und Bürger, die manchen Politiker im Hinblick auf die eigene berufliche Zukunft besorgt. Es ist die Entscheidung einer über lange Zeit gewachsenen Gruppe von Menschen, überhaupt gar nicht erst zur Wahl zu gehen. Begleitet wird diese Tendenz von gängigen Aussagen wie: "Was bewirkt meine Stimme schon", "Was sollen mir diese Wahlplakate denn sagen?" oder "Ich wähle nicht, um den Politikern mal etwas zum Nachdenken zu geben."

Wahlverweigerung und der offene Umgang mit dieser Entscheidung wird immer beliebter. Doch welche Konsequenzen hat die Weigerung, das eigene Mitspracherecht nicht zu nutzen? Dieser Kurs geht gängigen Argumenten für eine Wahlverweigerung auf den Grund und beleuchtet die damit verbundenen Gefahren für die Demokratie. Darüber hinaus erläutert der Dozent Dr. Christian Danz Kernfragen des deutschen Wahlsystems. Das Thema wird durch spannende Ereignisse aus 70 Jahren Bundesrepublik Deutschland abgerundet. Interessierte Teilnehmende erleben einen aufschlussreichen Vortrag, der trotz des ernsten Hintergrundes Anlass zum Schmunzeln gibt.

Ihr Dozent Dr. Christian Danz ist gegenwärtig Pädagogischer Leiter einer Einrichtung der Jugend- und Erwachsenenbildung. Herr Dr. Danz war zuvor mehrere Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Rostock am Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften, als Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Güstrow für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege sowie als verantwortlicher Schulungsleiter in der Finanzwirtschaft tätig.

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